Goldene Generation des SV Halver

Am 13. März 2010 findet die Schnellschach-Einzelmeisterschaft für die Jugend im Bezirk Sauerland statt. Für das Turnier ist der SV Halver in diesem Jahr der Ausrichter. 5 Jahre ist es schon her, dass ich das letzte Mal für die 1. Jugendmannschaft gespielt habe. Blicken wir einmal zurück auf die Saison 2001/2002 bis in die Saison 2004/2005. Der SV Halver hatte damals die beste Jugendmannschaft im Sauerland und eine der besten Mannschaften in Südwestfalen. In der Saison 2001/2002 waren wir in der Bezirksliga und konnten in die Südwestfalenliga aufsteigen. Als Neuling in der Südwestfalenliga belegten wir den zweiten Platz und gewannen den Jugend-Vierer-Pokal. Eine Saison später sind wir in die NRW-Liga aufgestiegen. Dieser Aufstieg in die NRW-Liga gilt als größter Erfolg der Vereingeschichte.

Halver III gewinnt in Plettenberg und bewahrt die Aufstiegchance

Zum Auftakt des 6. Spieltages der Bezirksklasse wahrte der SV Halver III mit 3,5:2,5 Arbeitssieg über den Svg Plettenberg IV seine Aufstiegchance und kletterte auf den dritten Tabellenplatz. Matthias Büge und Arnold Schäfer holten volle Punkte, Patrick Raatz, Rudi Poguntke und Horst Radczewill kamen nicht über ein Unendschieden hinaus, während Hans Joachim Siepe seinem Gegner gratulieren musste.
Matthias Büge
Arnold Schäfer

Jugend spielt in Halver um Schnellschach Bezirkstitel

Der SV Halver richtet in der Spielzeit 2009/10 die Bezirksmeisterschaft im Schnellschach für die Jugend im Schachbezirk Sauerland aus. Das Turnier findet am 13. März ab 14 Uhr in den Räumen des SV Halver im DRK-Heim (von Vincke-Straße) statt. Gespielt werden sieben Runden nach Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler pro Partie. Teilnahmeberechtigt sind alle U20-Akteure der Vereine des Bezirks Sauerland. Auf den Sieger wartet ein Wanderpokal, für die Spieler aus den ersten drei Plätzen hält der SV Halver zudem Urkunden bereit.

Abstieg praktisch besiegelt

Remis am 2. Brett für Alexander Kelbling
Der Weg Richtung Verbandsklasse ist eingeschlagen: Auch im siebten Saisonspiel hoffte der ersatzgeschwächte heimischen Schachverbandsligist SV Halver vergeblich auf den ersten Sieg. Mit 3,5:4,5 unterlag das Ligaschlusslicht trotz achtbarer Vorstellung beim Rangdritten SV Weidenau/Geistweid.

Den kampflosen 0:1 Rückstand des Gastes aus Halver an Brett eins hatte Ralph Kämper (6) im Duell im Patrick Scholl durch einen schönen Positionssieg egalisiert. Dann sogar die erstmalige Führung des SV Halver: Volker Schmidt (5) setzte auf ein scharfes, taktisches Spiel - mit Erfolg. Weidenaus Andreas Piskorz musste sich dem permanenten Druck geschlagen geben.

Erwartungsgemäß keine Chance hatte der Halveraner Gerhard Raatz an Brett acht. Mehr als 400 DWZ-Punkte Unterschied zu seinem Gegenüber Raphael Gall ließen sich nicht kompensieren. So musste Raatz, nachdem er einen taktischen Einschlag auf h7 übersehen hatte, seinem Gegner gratulieren. Einen sicheren Sieg fuhr hingegen Olaf Weinreich (7) gegen Dr. Frank Mikisch ein.

Weinreich bestätigte damit, ähnlich wie Ralph Kämper seine derzeit gute Form. Und noch ein Achtungserfolg für den Gast: Alexander Kelbling machte an Brett zwei Remis gegen Uwe Eckardt, so dass nach Helmut Hermanecks Niederlage im Duell mit Michael Meinhardt - nach lange ausgeglichenem Spiel endschied im Turmendspiel ein Freibauer zugunsten des Siegeners - und ausgeglichener Stellung von Gerson Heuser (gegen Olaf Düber) eigentlich alles nach einem 4:4 Remis aussah. Der Halveraner reagierte dann aber nicht rechzeitig auf eine Königswanderung von Düber und verlor schlussendlich mit König gegen König /Bauer - die unglückliche Teamniederlage für den SV Halver war damit perfekt.

Aus dem Allgemeiner Anzeiger

Treppchenplätze für Halveraner-Duo

Ralph Kämper belegte mit 12,5 Punkten den Rang 2
Helmut Hermaneck erreichte den 3. Platz mit 11,5 Punkten.
Die Halveraner Schachspieler Ralph Kämper und Helmut Hermaneck belegten am Samstag, den 28. Februar beim Bezirkseinzelblitz in Plettenberg die Plätze 2 und 3. Damit qualifizierten sie sich, sowie Marc Schulze (Svg Plettenberg), der souverän das Turnier gewonnen hat, für die Verbandsmeisterschaft im Blitzschach.

Herzlichen Glückwunsch!

Hälvertalcup: Neue Auslosung

Mit den Siegen von Eric van der Gaag und Mario Rieger in den beiden Nachholspielen ist die 1. Runde beim 5. Hälvertalcup des SV Halver und SC 1959 abgeschlossen.

Auslosung für die zweite Runde

Schmidt geht in Führung

Volker Schmidt
In der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft konnte sich Volker Schmidt beim Spitzenspiel gegen Pornchai Ertelt nach 4 Stunden durchsetzen. In der holländischen Verteidigung machte Ertelt einen gefährlichen Angriff auf der H-Linie. Doch Schmidt wüsste dies zu verteidigen und gewann anschließend nach einer tollen taktischen Angriffskombination.

Gerhard Raatz vs. Matthias Büge = 1:0

Lothar Mirus vs. Siegfried Lindeman = 1:0

Topbegegnung am Freitag

Am Freitag, den 19. Februar, beginnt im DRK - Haus, in Halver die 3. Runde der Vereinsmeisterschaft. Das Topspiel des Tages zwischen dem amtierenden Vereinsmeister Vladimir Dolgopolyj und dem topgesetzten Volker Schmidt findet auch an diesem Abend statt. Beide sind gut in das Turnier gestartet. Bis jetzt haben sie alle Spiele gewonnen. Es wird sehr spannend sein, wer morgen die Tabelleführung übernimmt.

Die weitere Begegnungen: Patrick Raatz vs. Pornchai Ertelt, Matthias Büge vs Lothar Mirus, Siegfried Lindemann vs. Rudi Poguntke und Tim Rewitz vs. Gerhard Raatz

Sie spielen morgen gegeneinander Volker Schmidt (l) und Vladimir Dolgopolyj (r)

Unglückliche Niederlage für den SV Halver

Olaf Weinreich
Der SV Halver bleibt auch nach der 6. Runde in der Schach-Verbandsliga Sauerland sieglos. Die Halveraner unterlagen am Sonntag trotz sehr ordentlicher Teamleistung denkbar knapp 3,5:4,5 gegen die SG Ennepe-Ruhr-Süd.
Es war unterm eine ebenso unnötige wie unglückliche Niederlage gegen den Gast aus Schwelm, der vor der Saison eigentlich mit dem Ziel angetreten war, um den Aufstieg mit zuspielen, nun aber mit 6:6 Zählern im Mittelfeld des Klassement zu finden ist.
Wie zuletzt musste die SV Halver an den Spitzenbrettern auf seine Studenten Adrian Babczyk und Alexander Kelbling verzichten. Helmut Hermaneck rückte ans 1. Brett auf und erkämpfte dort gegen IM
Eugen Tripolsky ein Remis, das einerseits aller Ehrenwert war. Andererseits stand Hermaneck sogar besser, hatte aber zu großen Respekt und traute sich nicht, auf Sieg zu spielen.
Am 2. Brett musste Gerson Heuser gegen Stefan Arndt nach einem Fingerfehler eine Figur geben – der vermeintliche Bauerngewinn war in Wahrheit eine Figurenverlust. Die Partie war damit verloren. Olaf Weinreich (7) gelang dann aber der Ausgleich – bei entgegen gesetzten Rochaden spielte er gegen Martin Schäfer auf Sieg und kam auf den halboffenen g-und h- Linien zum Erfolg.
Eine unglückliche Niederlage kassierte Roman Babczyk gegen den Ex-Halveraner Eric van der Gaag. Babczyk stand besser und griff an, verlor das Spiel dann aber auf die Grundreihe. Die nächste Niederlage musste Ersatzmann Tim Rewitz (8) gegen den 600 DWZ- Punkte besser gerateten Thomas Heinzemann hinnehmen – eine Niederlage, mit der man hatte rechnen müssen. Und auch Volker Schmidt (3) verlor gegen Norbert Bruchmann. Nach lange ausgeglichener Stellung machte Schmidt einen unglücklichen Damen – in der folgenden Zeitnotschlacht griffen beide Fehl. Mit dem besseren Ende für Bruchmann.
So war der Kampf verloren. Trotzdem gab es noch zwei Siege für die Gastgeber: Ralph Kämper (4) gewann gegen Achim Heller. Nach zunächst etwas gedrückter Stellung holte sich Kämper nach einer Ungenauigkeit seines Gegners die Qualität und verwertete den Vorteil technisch sehr sicher. Vladimir Dolgopolyj (6) schließlich hatte nach zunächst schwieriger Stellung im Endspiel einen Freibauern. Sein Kontrahent Udo Garweg war nicht auf der Hut, musste seinen Läufer gegen den Freibauern geben. Damit war das 3,5:4,5 besiegelt.

Von Thomas Machatzke

Rekordteilnehmer beim Hälvertalcup

Die Ergnisse der 1. Runde
Mit 20 Teilnehmern startete am Freitag der 5. Hälvertalcup von SC 1959 und SV Halver im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle. Es war sehr erfreulich, dass viele Schachspieler gekommen waren, um den Hälvertalcup zu gewinnen. In den letzten Jahren war das Turnier sehr dünn besetzt. Als Titelfavorit durften die 3 Verbandsligaspieler Eric van der Gaag, Ralph Kämper sowie Vladimir Dolgopolyj gelten. Doch die Erfahrung in den vergangenen Turnieren hat gezeigt, dass es auch einen Überraschungssieger geben kann. So gewann Thomas Machatzke beim 3. Hälvertalcup vor Eric van der Gaag und Ralph Kämper. Beim 4. Hälvertalcup stand Valerian Giraud vor Vladimir Dolgopolyj als Überraschungssieger fest. Es bleibt also offen, wer den Pokal mit nach Hause nehmen darf.

Hälvertalcup vor dem Start

Am Freitag, 5. Februar, beginnt im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle der 5. Hälvertalcup von SC 1959 und SV Halver. Das Turnier läuft über fünf Runden nach Schweizer-System. Gespielt wird nur eine Partie pro Monat. Meldungen nimmt im Vorfeld Thomas Machatzke (tel. 0171-7466099 oder E-Mail tmachatzke@googlemail.com) entgegen. Auch Spieler, die am ersten Turniertag aufgrund der Wetterlage nicht spielen wollen, sind herzlich eingeladen, am Turnier teilzunehmen. Die 1. Runde muss bis zum 3. März nachgespielt sein. Auch der normale Schalksmühler Spielabend am Dienstag steht für Nachholtermine
zur Verfügung. Als Titelverteidiger startet Valerian Giraud von der Svgg Lüdenscheid ins Turnier, der sich 2009 vor Vladimir Dolgopolyj durchgesetzt hat. Die ersten Auflagen gewannen Eric van der Gaag (SV Halver 2006 und 2007) und Thomas Machatzke (SC 1959, 2008). Es wäre schön, wenn in diesem Jahr mehr Spieler teilnehmen würden als im Jahr 2009 - im November und Dezember des vergangenen Jahres waren es nur sechs Teilnehmer.

Die komplette Ausschreibung

Ein Vorbericht von Thomas Machatzke

Titelverteidiger Valerian Giraud

SV Halver II verlässt Abstiegsplatz

Der SV Halver II freut sich in der Schach-Bezirksliga Sauerland über den ersten Punktgewinn. Gegen die SF Neuenrade II kamen die Halveraner am Sonntag zu einem 4:4-Teamremis und haben damit nun einen Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht Turm Altena.
Obwohl die Partie 4:4 endete, wurde eigentlich nur an sechs Brettern gespielt. Die Gäste ließen das fünfte Brett (Steffen Rauer) frei, so dass Ralf Reininghaus zu einem kampflosen Punkt kam. Auch die Gastgeber traten allerdings nur siebt an, ließen Brett zwei unbesetzt – hier fehlte erneut Thomas Hoyer. Für Neuenrade punktete damit Christian Midderhoff kampflos.
Dem frühzeitigen 1:1 folgte ein schnelles 2:2, da sich Ingrid Hermaneck (Brett 4, gegen Heyer) und Lothar Mirus (Brett 6, gegen Ruda) relativ schnell mit ihren Gegnern auf ein Remis einigten. Auch am Spitzenbrett gab es ein Unentschieden. Obwohl der Neuenrader Hans-Peter Schulze einen starken Angriff gestartet hatte, rettete sich Gerhard Raatz durch geschickte Verteidigung in eine Remisstellung.
Am achten Brett sorgte der Hönnestädter Ersatzmann Jan-Felix Liebermann für die Gästeführung. Er gewann gegen Matthias Büge bereits in der Eröffnung eine Figur und brachte durch weitere Bauerngewinne den Sieg sicher nach Hause. Es war eine erwartete Niederlage für Büge – Liebermann wies im Gästeteam die höchste Wertungszahl auf und war haushoher Favorit gegen Büge.
Kurze Zeit später glich der SV Halver II allerdings wieder aus, denn Tim Rewitz (7) brachte seine Partie gegen Hristos Apostolidis zu einem guten Ende. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern gewonnen und verwertete anschließend diesen Vorteil sicher. Beim Stande von 3,5:3,5 einigten sich schließlich am dritten Brett Pornchai Ertelt und Curt Kleinmichel in ausgeglichener Stellung auf ein Remis. Damit war das 4:4- Remis perfekt und auch der erste Mannschaftspunkt für die Halveraner, die damit im Abstiegskampf nun gute Karten haben – am 21. Februar in Altena genügt ihnen ein weiteres 4:4, um den Kontrahenten auf Distanz zu halten. Die Neuenrader haben mit der Punkteteilung als Neuling frühzeitig den Klassenerhalt geschafft und können die weiteren Spiele ohne jeden Druck angehen.

von Thomas Machatzke

Spannende Entscheidung

Mit 2,5:3,5 musste sich die dritte Mannschaft des Sv Halver am Sonntag in Schach-Bezirksklasse den Königsspringern Lüdenscheid II geschlagen geben, die sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafften. Das Team aus Halver bleibt weiterhin auf den vierten Platz und somit im gesicherten Mittelfeld.
Im ersten Vergleich am dritten Brett kam der favorisierte Königsspringer -Akteur Stephan Habbel gegen Siegfried Lindemann nicht über ein Remis hinaus, auf das sich beide Kontrahenten einigten, da nach dem Tausch aller Schwerfiguren auf beiden Seiten jeweils nur Damen und einige Bauern in ausgeglichener Stellung übrig geblieben waren. Am zweiten Brett eroberte Thomas Herzig gegen Rudi Poguntke zunächst einen Bauern, ehe der Halveraner auch noch Figur und Qualität und sich selbst schließlich geschlagen geben musste, wodurch die Königsspringer 1,5 zu 0,5 in Führung gingen. Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, da Dieter Löbel am Spitzenbrett
gegen Patrick Raatz keinen guten Tag erwischt hatte. Bereits die Eröffnung gelang dem Bergstädter nicht, der in der Folge schnell einen Bauern und weiteres Material verlor und dich daher zur Aufgabe gezwungen sah.
Vom zwischenzeitlichen Ausgleich unbeeindruck ließ Herman Polig dem Halveraner Jugendspieler Philipp Schmidt am sechsten Brett nicht den Hauch einer Chance und zerlegte dessen russische Verteidigung in ihre Bestandteile. Nach beständigem Druck auf seinem ungeschützten König blieb Schmidt drei Züge vor dem Matt nichts anderes übrig, als aufzugeben. - 2,5: 1,5 für die Gastgeber.
Eine Unachtsamkeit des ansonsten gut aufgelegten Youngsters Tugay Evsan und der damit einhergehende entscheidende Material Verlust gegen Horst Radczewill an Brett vier ermöglichte dem Sv Halver III den erneuten Ausgleich, sodass es zwischen den beiden Jugendspielern Dennis Wackert und Matthias Büge zum Showdown kam. Hier allerdings wurde der Bergstädter Wackert seiner Favoritenrolle nach ausgeglichener Eröffnung mit einem deutlichen Sieg gerecht und sicherte dem Königsspringern so wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

Aus dem Allgemeiner Anzeiger

Patrick Raatz

Abstieg wird immer konkreter

Achtungserfolg gegen den Fidemeister Reinhard Schischke: Helmut Hermaneck
Die Luft für den SV Halver wird in der Verbandsliga Südwestfalen immer dünner. Am Sonntag unterlagen die Halveraner im Kellerduell gegen den Siegener SV 3:5 und sind damit mit nur einem Pluspunkt weiter Tabellenletzter. Zum Klassenerhalt bedürfte es nun schon eines kleinen Wunders für den SV Halver. Während die vor dem Spiel punktgleichen Gäste aus dem Siegerland nahezu in Bestbesetzung in Halver antraten, fehlten bei den Halveranern wie zuletzt die beiden Studenten an den ersten beiden Brettern, Alexander Kelbling und Adrian Babczyk.
Der Siegener SV ging durch Torsten Lindner (Brett 7) in Führung. Olaf Weinreich kam gegen Lindner zwar gut auf der Eröffnung, gab dann aber ohne Not sein Läuferpaar. Diesen Vorteil münzte der
Siegener am Ende schön zum Sieg um. Ein sicheres Remis erreichte Ralph Kämper am vierten Brett gegen Frank Wächtler. Und da in der Folge Roman Babczyk (5) gegen Ulrich Lange mit den schwarzen Steinen im Gambit-Stil einen schönen Sieg einfuhr, war beim Stande von 1,5:1,5 wieder alles offen. Der SV Halver durfte wieder hoffen. Die Hoffnungen nährte im Anschluss das Remis von Helmut Hermaneck, der sich am Spitzenbrett mit schwarz sehr gut gegen Fide-Meister Reinhard Schischke verteidigte und souverän zur Punkteteilung kam. Für Helmut Hermaneck auf jeden Fall ein schöner persönlicher Erfolg. Und auch die Leistung von Gerson Heuser an Brett zwei war aller Ehren wert. Er saß dem ehemaligen Verbandsmeister Gerald Richter. Nach seiner längeren Schachpause schaffte auch Heuser gegen diesen starken Kontrahenten eine Punkteteilung.
Es hieß 2,5:2,5 doch der Mannschaftskampf sollte am Ende doch noch zugunsten der Gäste kippen. Volker Schmidt (3) zog trotz einer guten Leistung gegen den starken Russen Andrej Osetrov (DWZ 2040) den kürzeren. Ein wenig unglücklich gab Lothar Mirus die Partie am achten Brett ab. Der Ersatzmann des SV Halver hatte gegen Manfred Roncz-kowski nach einer guten Eröffnung bei gesunder Stellung einen Bauern erobert, verlor dann aber die Partie doch noch. Damit war der Mannschaftskampf verloren. Zuletzt endete die Partie zwischen Vladimir Dolgopolyj und Professor Hans-Jürgen Döhner mit einem bis zuletzt ausgekämpften Remis.
Die Siegener haben damit nun mit drei Pluspunkten wieder „Land in Sicht“ und dürfen auf den Klassenerhalt hoffen. Der SV Halver dagegen hat bei vier ausstehenden Spielen drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Das Restprogramm ist zudem schwer, so dass derzeit vieles darauf hindeutet, dass die Halveraner im nächsten Jahr wahrscheinlich in der Verbandsklasse auf Punktejagd gehen werden.

von Thomas Machatzke

Copyright © 2009 Schachverein Halver 1945 e.V.

Aktuelles aus dem Verein:
Schachaufgaben des Tages